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Der Blog verfolgt ein klares Ziel: Wir wollen, dass in Bremen so viel über Bildung gesprochen wird wie über Fussball. Wir sehen Verbesserungspotential – 79% Unzufriedenheit (Weser Kurier) – und deshalb wollen wir OFFEN über Bildung sprechen und haben alle zum Dialog eingeladen. Gutes wie Schlechtes, Beispielhaftes wie Verbesserungswürdiges hat hier seinen Platz – jede Stimme ist im Ringen um gute Bildung wichtig, deshalb geben wir ihr hier den Raum. Nur so kann Gutes in Bremen auch beispielhaft werden für das, was besser werden muss.

Ich – Katja Moede-Nolting – bin seit dem Herbst 2016 Gesamtelternsprecherin der katholischen Kindertagesstätten in Bremen (GEB). Sehr spontan und ohne Vorwarnung musste sich der GEB damals zur neuen Version der Beitragsordnung verhalten, mit der die Bremer Öffentlichkeit konfrontiert wurde. Viele, auch politische Akteure, sahen deutliches Verbesserungspotential. In vielen Dialogen mit den regierenden Parteien und dem Vorsprechen in der Deputation gelang es uns damals zusammen mit der Zentralen Elternvertretung (ZEV, unter dem Vorsitz von Andreas Seele), dass wenigstens eine verbesserte Version vom Senat verabschiedet wurde. Das eigentliche Ziel, die Beitragsordnung nicht zu verabschieden, um gemeinsam eine runde Version zu erarbeiten, wurde allerdings nicht erreicht.

Seit 2016 suche ich nach Möglichkeiten, den politischen Dialog so zu gestalten, dass er kein innerpolitischer bleibt. Entscheidungen, Ordnungen und Gesetze betreffen immer eine breite Öffentlichkeit: Sie in den Entstehungsprozess einzubinden, ist deshalb nur konsequent.

Schon 2016 habe ich das Gespräch mit Herrn Sieling gesucht, haben wir Elternvertreter der senatorischen Behörde den Vorschlag unterbreitet, konsequent gemeinsam eine Beitragsordnung zu erarbeiten, die für alle akzeptabel ist und nicht beklagt werden muss.

Zu diesem faktischen Miteinander sind wir nie gekommen, auch die Zentralelternvertretung (ZEV, jetzt unter der Leitung von Petra Katzorke) mit der Behörde nicht.  Insgesamt frustrierend. Da entstand die Idee der Bildungsliga-Bremen. Es war an der Zeit, neue Kommunikationswege zu probieren. Die Seite Bildungsliga-Bremen.de ist in enger Zusammenarbeit von Petra Katzorke und Katja Moede-Nolting entstanden.

Carsten Meyer-Heder hat neben dem parteiinternen auch den parteiexternen Dialog gesucht. Eine gute Gelegenheit, für eine PARTEILOSE Bürgerin, politische Themen zu platzieren und unter Berücksichtigung vieler Blickwickel zu thematisieren.

Presse- und Meinungsfreiheit sind wichtige Güter eines demokratischen Staatsgefüges. Die neue Medienwelt bietet viele Möglichkeiten, ein Herzensthema konsequent zu verfolgen, ohne von den redaktionellen Entscheidungen klassischer Medien abhängig zu sein.

Online, mit der www.bildungsliga-bremen.de ist deshalb ein Format gewachsen, wo der inhaltliche Dialog um die Verbesserung des Bremer Bildungssystems unter Berücksichtigung vieler Stimmen sein Zuhause finden kann. Mit dem ersten Tag ist die Aufforderung an die Öffentlichkeit online, dem Bremer Bildungssystem die eigene Stimme zu verleihen. Was läuft, was nicht, was soll bestehen, was verbessert werden? Das sollt Ihr ansprechen. Auch Behördenvertreter haben wir eingeladen – etwa Frau Giffey zum „Gute-Kita“-Abschluss mit Bremen – Entwicklungen vorzustellen und Einblick in die Inhalte zu geben. Wir freuen uns, wenn davon Gebrauch gemacht wird.

Meckerecken haben wir auf Facebook genug. Lasst uns gemeinsam die Maschen aufheben und für Bremen stricken, damit wir in Zukunft keine kalten Füße bekommen. Politische Ansichten sind verschieden, philosophische Menschenbilder auch, aber der Wille, Bestehendes im Sinne unserer Kinder zu verbessern, das haben wir alle gemeinsam.

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