Start Deine Stimme Bitte mehr Transparenz... (Gast)

Bitte mehr Transparenz… (Gast)

Datum

An der Grundschule meines Sohnes beobachten wir seit einiger Zeit eine veränderte (verschleiernde) Sprache. Früher war die Mathelehrerin Frau X neu im Team oder die Deutsch- und Musiklehrerin Frau Y neu an der Schule.
Seit etwa eineinhalb Jahren aber klingt das anders. Es konnte Herr Z gewonnen werden, Frau Soundso hat ja schon lange die Schulbibliothek unterstützt und ist nun auch im Deutschunterricht der Klasse 3. Die Sonderpädagogin Frau A übernimmt die 2. Klasse in Deutsch und die jungen Kolleginnen B und C den Mathe- und Englischunterricht in der 4. Klasse.
Das klingt alles ganz gut, die Personaldecke ist nicht gespannt bis zum Reißen, doch irgendwie nagen Zweifel. Sind die jungen Kolleginnen nicht vielleicht Referendare? Ist die Bibliotheksunterstützung eigentlich Lehrerin?
Dass all die Personen gute Arbeit leisten, sei nicht bezweifelt, dass sie eine sinnvolle Rolle im Team haben, auch nicht. Aber gefühlt ist es ein Unterschied, ob ein „echter“ Lehrer mit Methodenkompetenz unterrichtet oder eben unterstützende Personen, zumal die Kinder in der 4. Klasse hinsichtlich ihrer Fähigkeiten für die weiterführende Schule beurteilt werden.
Was ich mir wünsche? Klarheit! Sagt es, wie es ist und sagt uns, ob und wie das Team zusammenarbeitet, so dass verschiedene Kompetenzen auch ausgeglichen werden. Eltern sind nicht dumm – man muss ihnen kein X vor das U machen.
Eine Mutter aus der Neustadt

Kategorie

1 KOMMENTAR

  1. Leider vermisse ich Konsequenzen aus der Gründung der Jugendberufsagentur in Bremen. Nach der feierlichen Eröffnung im Mai 2015 hat dieser Zusammenschluss aus verschiedenen Rechtskreisen und Ressorts in Bremen und Bremerhaven bei jungen Menschen unter 25 wenig- bis gar keine Wirkung entfaltet. Die Ausbildungsgarantie des Bremer Senates ist sehr nebulös und impliziert scheinbar jede Form der „Versorgung“ außerhalb der Inanspruchnahme von staatlichen Transferleistungen. Junge Menschen gehen (leider weiterhin) verloren, ganz entgegen der eigentlichen Gründungsabsicht dieser Fusion aus verantwortlichen Stellen. Auch die „Bremer Vereinbarungen“ der letzten Jahre sind hier lediglich als Absichtserklärungen zu bewerten, die ihre Zielgruppen nicht erreicht haben. Die Wirtschaft wird aufgefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und Ausbildungsplätze in ausreichender Zahl bereitzustellen. …………usw., usw.

    Es wurde genug verwaltet! Bitte gestalten!!!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte gib deine Nachricht ein.
Bitte trag deinen Namen hier ein.

Letzte Beiträge:

Kitaplatz? 900x leider nein

Nach der Wahl und zum letzten Jugendhilfeausschuss der 19. Legislaturperiode in Bremen liegen endlich die fehlenden Kitaplatzzahlen vor. 900 Kinder ohne Platz, 600 weitere Kinder...

Warten auf die Zahlen aus der Behörde!

Deutschlandweit gilt seit 2008 der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Den kann Bremen auch im Kita-Jahr 2019/20 nach heutigem Informationsstand nicht umsetzen. Schon im Februar...

Hort – Es platzt aus allen Nähten (Gast)

Zwei Jahre alt und immernoch aktuell: Die räumlichen Kapazitäten im Hort der Kita Engelkestr. in Habenhausen platzen aus allen Nähten. Gern würde das Hortteam...

Schreiben ,,nach Gehör“? (Gast)

Im Wahlkampf zur Bremer Bürgerschaft wird hier und da davon geredet, das sog. „Schreiben nach Gehör“ müsse verboten und das Lesen- und Schreibenlernen mit...